Theologische Beiträge. Heft 2; 53(2022)
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Continuing resourceSet: Theologische BeiträgePublisher: Witten SCM R. Brockhaus 2022Edition: 53,H.2ISSN: - 0342-2372
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Zeitschrift
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AWM Korntal Zeitschriftenabteilung | Theologische Beiträge (Browse shelf(Opens below)) | Available | 01222906 |
BIBLISCHE BESINNUNG Lea Weber: Dazugehören – und das größte Wunder erleben. Predigt zu Römer 11,25–34. (66–69) AUFSÄTZE Michael Herbst: Zukunft der Kirche – Zukunft ohne Kirche? (70–84) The shrinking processes of the Protestant Church in Germany are examined in this article, with a focus on the loss of the church's “self-evidence” regarding her validity and significance in today's world. The author asks the question how the desire for renewal and growth of church life in Germany may be justified. He argues that the “law” (values, commitment to justice, charity) will not be sufficient; only the focus on the gospel can prove adequate to the task. From the point of view of church theory, it is a matter of “dying” and saying goodbye to the familiar on the one hand, and of giving room to “experimental action” and allowing space for new church start-ups on the other. Tobias Schuckert: „Den Nachbarn besser verstehen lernen“. Die Bedeutung der Religionswissenschaft in der aktuellen theologischen Ausbildung. (85–98) This essay argues for a greater emphasis of religious studies in the theological education of workers in church and mission in an intercultural context. The argumentation follows two newly published books in German and uses the concept of World Christianity as the reality of the global church in the 21st century. Thus, four reasons are displayed: Local churches are no islands, but influenced by the religious surrounding, local churches are in need to reflect their own theologies through the encounter with non-Christian organizations, love and respect for others require basic understanding of non-Christian religions, and finally, the praxis of mission will be enriched by the use of religious studies` knowledge. Eventually, this essay closes with practical considerations for theological education in the 21st century. Uwe Kai Jacobs: Simultankirche im 21. Jahrhundert. Ein Diskussionsbeitrag. (99–104) Dealing with the Corona pandemic accelerates processes of social and ecclesiastical change. Not everything is taking a turn for the worse. The article analyzes a best-practice example of how external pressure for flexibility can also trigger something new. The fact that the new turns out to be neither accidental nor brand new proves to be a stroke of luck. Thus, structural patterns known from church history can be reinterpreted – an evolution of the "parity church" or "double church [for two different confessions]" in the ecumenical sense. AD PERSONAM EckhardHagedorn: Mitgegangen – mitgesegnet. Zum Tode von Helmut Burkhardt (1939–2022). (105–109) Heinzpeter Hempelmann Helmut Burkhardt – Eine Erinnerung. (110f) BERICHT Torsten Uhlig: Polyphonie im Alten Testament und die Kunst sie auszulegen. Über zwei jüngere Kommentare zur Urgeschichte (Genesis 1–11). (112–121) DOKUMENTATION Christian Möller: „Und wenn die Welt voll Teufel wär …“. Predigt zu 1. Johannes 3,8. (122–126) BÜCHER: 127–128 EDITORIAL Die Predigt zu 1Joh 3,8 von Christian Möller wird zwar erst im hinteren Teil dieses Heftes dokumentiert, soll hier jedoch als erstes benannt werden. Denn sie bezieht sich auf das aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine, verweist auf Luther und nimmt die Kreuzespredigt zur Zerstörung der Werke des Teufels auf. Das Stichwort des Dazugehörens entfaltet Lea Weber in ihrer Predigt zu Röm 11,25–34 und betont die darin zu erkennende Gottesgabe, die vor Überheblichkeit bewahrt und in die Demut führt. Denn die Gotteskindschaft bleibt unverdient. Wer nach der Zukunft von Kirche fragt, tut dies mit unterschiedlichen Nuancierungen. Denn angesichts anhaltender und zunehmender Schrumpfungsprozesse ist die Zukunft der bestehenden Kirche schon lange nicht mehr selbstverständlich. In seiner Abschiedsvorlesung nimmt Michael Herbst diese Spannung auf, spricht von Krise und Transformation. Gleichfalls ergänzt er „– aber nicht das Ende!“ Es bedarf der Kirche um der Kommunikation des Evangeliums willen. Hier hat sie Zukunft. Und erneut erweist sich Herbst als Lehrer der Kirche, als Lehrer für die Kirche. Und wir freuen uns besonders, dass er am 16. Mai in einem ZOOMinar mit Interessierten ins Gespräch kommen wird (siehe S. 128). Dass unsere Gesellschaft kulturell diverser geworden ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Das Phänomen einer weltweiten Christenheit zeigt sich nicht nur global, sondern eben auch vor Ort. Tobias Schuckert fragt nach der Bedeutung der Religionswissenschaft für ein besseres Verstehen des Nachbarn bis hin zu Konsequenzen für die theologische Ausbildung. Ein Beispiel für den Umgang mit „Anderskonfessionellen“ im Rahmen des Kirchenbaus sind Simultankirchen. Den mit ihnen verbundenen kirchenrechtlichen Fragen geht Uwe Kai Jacobs nach und zieht diese in Richtung zwischenkonfessioneller Kooperationen und Gastrecht aus. Mit Helmut Burkhardt (1939–2022) ist ein Theologe in diesem Jahr verstorben, der die Entstehung dieser Zeitschrift mit betrieben und sie über viele Jahrzehnte geprägt hat, sodass wir die Bestattungspredigt von Eckhard Hagedorn sowie die persönlichen Erinnerungen von Heinzpeter Hempelmann veröffentlichen. Es folgen ein Buchbericht über zwei jüngere Kommentare zur Urgeschichte von Torsten Uhlig sowie wie gewohnt die Rezensionen. Ihre Herausgeber Reiner Braun und Martin Reppenhagen P.S. Die Pläne für unser 2. Symposium konkretisieren sich. Wir werden vom 9. bis 11. März 2023 in Schmerlenbach bei Aschaffenburg tagen. Arbeitstitel: „Kirche ohne Gemeinschaft?“ Save the date! (Falls noch nicht geschehen.)
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