Theologische Beiträge. Heft 3; 55(2024)
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Continuing resourceSet: Theologische BeiträgePublisher: Witten SCM R. Brockhaus 2024Edition: 55,H.3ISSN: - 0342-2372
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BIBLISCHE BESINNUNG Michael Herbst: Worum geht es im christlichen Glauben? Predigt zu 1 Joh 4,14–211. (154–158) AUFSÄTZE Rainer Riesner: Eine andere Geschichte der synoptischen Tradition. Erinnern, Gedächtnis und Memorieren. (159–174) The Gospel tradition originates in Jesus as a messianic teacher. His poetically formed teaching summaries and pictorial parables were able to imprint themselves on the memory of his listeners. A reliable oral tradition was underpinned early on by informal written records. Through the community of disciples, a continuity of tradition existed until the writing of the Synoptic Gospels.. Matthias Becker: Zeugnis und Medium des göttlichen Redens – Überlegungen zu Bibelphilologie und Schriftbindung. (175–195) Academic exegesis is still widely understood to be (only) a historical discipline. This paper, following various calls for the inclusion of ‘theological exegesis’, presents a sketch of what a holistic exegesis could look like against the backdrop of current debates on biblical authority. Four interrelated modes of reading the Holy Scriptures are discussed: (1) Reading them historically, (2) reading them as artfully composed works of literature, (3) reading them theologically as a source of knowledge about the triune God, and (4) reading them in such a way that they have an impact in and on the lives of believers. BERICHT Magnus Rabel: Neutestamentliche Theologie als Missionstheologie. Zu einem gewichtigen Werk von Eckhard Schnabel. (196–200) Volker Gäckle: Brückenschlag zwischen Theologie und Gemeinde: Die neue Stuttgarter Erklärungsbibel. (201–203) QUELLE Georg Schulz: Die geistliche Erneuerung der Kirche und ihres Personals. (204–209) DOKUMENTATION Klaus Haacker: Verbreite Frieden gnädiglich! (210) BÜCHER: 211–215 EDITORIAL Man könnte die jüngste Ausgabe der Theologischen Beiträge als basal bezeichnen, geht es doch um Grundlegendes zum christlichen Glauben, zur Einleitung ins Neue Testament sowie zur Hermeneutik. So fragt Michael Herbst nach dem Inhalt des christlichen Glaubens und verweist, zunächst kaum verwunderlich, auf die Liebe. Doch wenn Gott als die Liebe bezeichnet wird, kommt es auf die Reihenfolge an, denn nicht „Die Liebe ist Gott“! Diesen Gott, der die Liebe ist, hilft der Prediger zu entdecken. In Aufnahme des memory approach wendet sich Rainer Riesner der synoptischen Tradition zu und betont, dass Jesus nicht nur Wichtiges sagen wollte, sondern auch Wert darauf legte, dass sich die Hörer seine Worte merkten. Mit Verweis auf entsprechende Techniken betont Riesner die Verlässlichkeit der Überlieferung und zieht Folgerungen für die Datierung. Überlegungen zu Bibelphilologie und Schriftbindung stellt Matthias Becker an, den wir herzlich als Mitherausgeber im Beirat unserer Zeitschrift begrüßen – als einen, der von Martin Hengel her biblische Exegese „immer auch als ,kirchliche Wissenschaft‘ “ versteht und auf eine ganzheitliche Exegese abzielt. Denn die Bibel ist zwar Menschenwort, aber doch „mehr als Menschenwort“. Dem gewichtigen Werk zur neutestamentlichen Theologie von Eckhard J. Schnabel, nach dem das NT zutiefst missionarisch ist, wendet sich Magnus Rabel zu. Volker Gäckle hat die im Vorjahr erschienene Stuttgarter Erklärungsbibel unter die Lupe genommen und zeigt sich im Ganzen begeistert von diesem Werk, das die Früchte exegetischer und hermeneutischer Einsichten und Hilfsmittel für Gemeindearbeit und persönliche Schriftmeditation zugänglich macht. Wenn wir Auszüge aus einer Rede bei der Barmer Bekenntnissynode abdrucken, so geschieht das zwar anlässlich des 90. Jubiläums, vor allem aber, weil wir den Eindruck haben: In den aktuellen kirchlichen Transformationsprozessen ist diese Stimme von besonderem Wert. Erstmals publizieren wir ein Lied. Unser ehemaliger Herausgeber Klaus Haacker hat dieses bislang unveröffentlichte Friedensgebet 2009 verfasst. Es erscheint heute leider noch aktueller als vor 15 Jahren. Die Theologischen Beiträge verdanken Heinzpeter Hempelmann viele theologische und philosophische Impulse und Aufsätze. Von 1997 bis 2020 hat er die Zeitschrift als Herausgeber verantwortet. In diesem Jahr feiert er seinen 70. Geburtstag. Wir gratulieren ihm herzlich und danken für die langjährige Verbundenheit. Nun wünschen wir Ihnen beim Lesen so manche basale Entdeckung, auf dass sich die Bibelworte wie „güldene Buchstaben ins Herz schreiben“ (Martin Luther). Ihre Herausgeber Reiner Braun und Martin Reppenhagen
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