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    <subfield code="a">Glaube und Nachfolge</subfield>
    <subfield code="n">Heft 4; 47(2023)</subfield>
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    <subfield code="a">Aufs&#xE4;tze  Bernd Oberdorfer: "More than a feeling"? Glaube als inhaltsgest&#xFC;tztes Vertrauen  Johannes Reimer: Nachfolge. Leben als missionarische Existenz  Ein Zwischenruf von Joshua T. Searle: Trauma, Tr&#xE4;nen, Beten und Bewunderung  Predigtwerkstatt  Maximilian Zimmermann: Predigt zu Hebr 5, 7-9  Kommentar zur Predigt von Maximilian Zimmermann (Michael Schroth)  Zum Inhalt  Glaube und Nachfolge &#x2013; die beiden geh&#xF6;ren zusammen. So viel ist gewiss. Und gleichzeitig stellt sich immer wieder neu die Frage, was mit diesen beiden gro&#xDF;en und wesentlichen Begriffen des christlichen Glaubens eigentlich gemeint ist. Schon lange und immer wieder ist die Theologie bemu&#xA8;ht, ihren Inhalt richtig und sachgem&#xE4;&#xDF; zu bestimmen. Das vorliegende Theologische Gespr&#xE4;ch leistet dazu einen Beitrag, und zwar aus lutherischer und aus t&#xE4;uferischer Perspektive.    Was ist Glaube? Ist er blo&#xDF; ein Gefu&#xA8;hl, eine flu&#xA8;chtige emotionale Bewegtheit? Bernd Oberdorfer, Professor fu&#xA8;r Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen an der Universit&#xE4;t Augsburg, zeigt in seinem Aufsatz &#x201E;More than a feeling&#x201C;?, dass glaubendes Vertrauen sich auf Inhalte bezieht, sowohl im Bereich des religi&#xF6;sen Vertrauens als auch im Bereich des zwischenmenschlichen Daseins. Im Gespr&#xE4;ch mit Friedrich Heinrich Jacobi und Martin Luther, und mit einem Blick auf die Bedeutung, die Vertrauen in lebensweltlichen Zusammenh&#xE4;ngen hat, wird der Glaube von Oberdorfer als &#x201E;inhaltsgestu&#xA8;tztes Vertrauen&#x201C; beschrieben. Und was ist Nachfolge? Ist sie vor allem Ethik, also Tun des Menschen, das sich vor allem einem sozialen und ethischen Verst&#xE4;ndnis des Evangeliums verdankt, theologisch gesprochen: dem Imperativ, dem Anspruch des Glaubens? Diese These wird immer wieder gegenu&#xA8;ber der t&#xE4;uferischen Theologie formuliert, besonders unter Verweis auf eine t&#xE4;uferische Grundsatzschrift, die Anabaptist Vision von Harold S. Bender. Johannes Reimer, ehemaliger Professor fu&#xA8;r Missionswissenschaft und Interkulturelle Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach, u&#xA8;berpru&#xA8;ft diese These und unternimmt einen genaueren Blick auf das Nachfolgeverst&#xE4;ndnis t&#xE4;uferischer Theologie. Dabei zeigt er u. a., dass Nachfolge auch im t&#xE4;uferischen Denken in Beziehung gesetzt ist zum Indikativ, also zur Wirklichkeit der Erl&#xF6;sung. Was Glaube und Nachfolge in der gegenw&#xE4;rtigen dramatischen Situation der ukrainischen Gemeinden bedeutet, wird durch den pers&#xF6;nlichen Zwischenruf von Joshua T. Searle, Professor fu&#xA8;r Missionswissenschaft und Interkulturelle Theologie an der Theologischen Hochschule Elstal, eindrucksvoll deutlich. Searle berichtet von einem Besuch in der Ukraine nach Ausbruch des Krieges gegen die Ukraine und erz&#xE4;hlt bewegend von der Begegnung mit den Pastoren und Gemeindeverantwortlichen ukrainischer Gemeinden und von ihrer Leidens- und Dienstsituation unter den furchtbaren Umst&#xE4;nden des Krieges. Der Zwischenruf ist zugleich ein Aufruf, das Leid des ukrainischen Volkes und der ukrainischen Gemeinden nicht aus dem Auge zu verlieren. Und auch in der aktuellen Predigtwerkstatt, die eine Predigt aus der Passionszeit zum Gegenstand hat, spielen Motive des Glaubens und der Nachfolge eine Rolle. Die Predigt zu Hebr 5, 7-9 stammt aus meiner eigenen Feder; und Michael Schroth, Professor fu&#xA8;r Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach, kommentiert sie und unterzieht sie einer gru&#xA8;ndlichen Kritik. Ich wu&#xA8;nsche den Leserinnen und Lesern eine fruchtbare Lektu&#xA8;re dieses Heftes.    Maximilian Zimmermann (Schriftleitung)</subfield>
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