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Die Bekehrung der Welt : eine Geschichte der christlichen Mission in der Neuzeit / Bernhard Maier.

By: Material type: TextLanguage: German Publisher: München C.H. Beck 2021Description: 448 Seiten 25 Illustrationen 22 cm, 699 gContent type:
  • Text
Media type:
  • ohne Hilfsmittel zu benutzen
Carrier type:
ISBN:
  • 978-3-406-77443-0
  • 9783406774430
  • 3406774431
Subject(s): Other classification:
  • H
Review: Das Zeitalter der Entdeckungen und Eroberungen bescherte dem "Missionsbefehl" Jesu eine völlig neue Schubkraft. Der Religionshistoriker Bernhard Maier beschreibt, wie christliche Missionare von der spanischen Conquista über die Zeit der Kolonialreiche bis zur Entkolonialisierung Kulturen und Religionen auf der ganzen Welt transformierten - und nicht zuletzt auch das Christentum selbst. Seine souveräne Geschichte der weltweiten Mission bietet einen einzigartigen Schlüssel, um die Globalisierung der Kulturen in der Neuzeit besser zu verstehen. Im Frühjahr 1493 bestätigte Papst Alexander VI. das Anrecht der spanischen Könige auf die neuentdeckten Gebiete jenseits des Atlantiks, wenn sie deren Missionierung betrieben. Damit war ein Grundmuster vorgegeben. Bernhard Maier zeigt, wie Missionare die Unterwerfung der Welt moralisch flankierten, doch dabei bald an Grenzen stießen. Erzwungene Bekehrungen waren selten nachhaltig. Man musste die Sprachen der Heiden erlernen, die Frohe Botschaft übersetzen, Mythen und Rituale christlich deuten, Schulen gründen, medizinische Versorgung bieten, ja, wenn nötig die anvertrauten Völker paternalistisch auch gegen die eigene Kolonialmacht in Schutz nehmen. So änderten sich mit der Mission auch die Religionen in den Missionsgebieten, die christliche Muster übernahmen und teils selbst missionarisch wurden, während viele Missionare einen neuen Sinn für Spiritualität und Ganzheitlichkeit mit nach Hause brachten. Mit diesem anschaulich geschriebenen Buch liegt erstmals eine Gesamtdarstellung der neuzeitlichen Mission auf dem aktuellen Forschungsstand vor. „Es ist zugleich die Schwäche und die Stärke dieses Buchs, dass es keiner These folgt und auf keine bestimmte Erkenntnis abzielt. Fragen nach Sinn und Schuld der christlichen Missionen, samt deren ethnowissenschaftlichem Kontext, kommen zu kurz. Quellenkritik findet nicht statt. Andererseits funktioniert es ganz gut als handliches Nachschlagewerk der Missionsgeschichte“ (deutschlandfunkkultur.de)
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Buch AWM Korntal Raum 2/3 H 59.8 Mai (Browse shelf(Opens below)) Available 01218497

Das Zeitalter der Entdeckungen und Eroberungen bescherte dem "Missionsbefehl" Jesu eine völlig neue Schubkraft. Der Religionshistoriker Bernhard Maier beschreibt, wie christliche Missionare von der spanischen Conquista über die Zeit der Kolonialreiche bis zur Entkolonialisierung Kulturen und Religionen auf der ganzen Welt transformierten - und nicht zuletzt auch das Christentum selbst. Seine souveräne Geschichte der weltweiten Mission bietet einen einzigartigen Schlüssel, um die Globalisierung der Kulturen in der Neuzeit besser zu verstehen. Im Frühjahr 1493 bestätigte Papst Alexander VI. das Anrecht der spanischen Könige auf die neuentdeckten Gebiete jenseits des Atlantiks, wenn sie deren Missionierung betrieben. Damit war ein Grundmuster vorgegeben. Bernhard Maier zeigt, wie Missionare die Unterwerfung der Welt moralisch flankierten, doch dabei bald an Grenzen stießen. Erzwungene Bekehrungen waren selten nachhaltig. Man musste die Sprachen der Heiden erlernen, die Frohe Botschaft übersetzen, Mythen und Rituale christlich deuten, Schulen gründen, medizinische Versorgung bieten, ja, wenn nötig die anvertrauten Völker paternalistisch auch gegen die eigene Kolonialmacht in Schutz nehmen. So änderten sich mit der Mission auch die Religionen in den Missionsgebieten, die christliche Muster übernahmen und teils selbst missionarisch wurden, während viele Missionare einen neuen Sinn für Spiritualität und Ganzheitlichkeit mit nach Hause brachten. Mit diesem anschaulich geschriebenen Buch liegt erstmals eine Gesamtdarstellung der neuzeitlichen Mission auf dem aktuellen Forschungsstand vor. „Es ist zugleich die Schwäche und die Stärke dieses Buchs, dass es keiner These folgt und auf keine bestimmte Erkenntnis abzielt. Fragen nach Sinn und Schuld der christlichen Missionen, samt deren ethnowissenschaftlichem Kontext, kommen zu kurz. Quellenkritik findet nicht statt. Andererseits funktioniert es ganz gut als handliches Nachschlagewerk der Missionsgeschichte“ (deutschlandfunkkultur.de)

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