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022 _a0177-8706
110 1 _aEvangelisches Forum für Mission, Kultur und Religion
245 _aEvangelische Missiologie
_bem
_nHeft 3 36(2020)
250 _a36,H.3
264 1 _aGießen
_bEvangelisches Forum für Mission, Kultur und Religion
_c2020
520 1 _aLeonardo di Chirico, Gedanken zur “nach-christlichen” Ära aus meiner Provinz. Abstract: Dieser Beitrag reflektiert die Bedeutung der „nach-christlichen Ära” für ein vom römischen Katholizismus geprägtes Land wie Italien. Als Angehöriger der evangelikalen Minderheit hebt der Autor die mutmachende Perspektive hervor, dass nach-christliche Entwicklungen christlicher sein können als das, was ein kulturell dominierendes Christentum hervorgebracht hat. Darum sind die Minderheiten aufgefordert, ihre Opferrolle zu verlassen und ihre Verantwortung als Vorreiter einer neuen Gestalt des christlichen Glaubens wahrzunehmen. Tobias Schuckert, Die Corona-Krise in Deutschland im März und April 2020 – Beobachtungen aus der Perspektive der Missionswissenschaft. Abstract: Dieser Artikel untersucht gesellschaftliche und kirchliche Reaktionen auf die Corona-Pandemie der ersten beiden Monate in Deutschland auf dem Hintergrund der Theorie der Unsicherheit des amerikanischen Kulturanthropologen George Button. Er analysiert „Corona-Partys“ und „Hamsterkäufe“. Was wie ein Widerspruch aussehen mag, zeigt die Unsicherheit der Menschen in Zeiten von Krisen. Dasselbe gilt für die Reaktionen der deutschen Kirchen. Einige Kirchen protestierten gegen das Verbot, sich zu Gottesdiensten zu versammeln. Andere begannen mit Online-Gottesdiensten und fanden so neue Wege, um das Evangelium zu verbreiten. Darüber hinaus werden aufgrund von Einsichten in die deutsche Kultur Möglichkeiten durchdacht, wie sich die deutschen Kirchen nach der Krise möglicherweise an Gottes Mission beteiligen wird. Daniel Vullriede, Offenbarte Wahrheit und kulturelles Engagement – Carl Henry als konzeptioneller Vordenker und zentraler Impulsgeber der modernen Missiologie. Abstract: Der folgende Artikel beleuchtet die missionstheologische Wirkung von Carl F. H. Henry, dem Gründungsdekan des Fuller Seminary und u.a. Herausgeber von Christianity Today. Nach einem biografischen Abriss wird anhand zwei früher Schriften skizziert, was eine missionarische Kirche in Henrys Augen inhaltlich und praktisch kennzeichnet. In der Analyse wird nachvollziehbar: (1.) Der Theologe Henry war mit besagten Schriften ein konzeptioneller Vordenker und zentraler Impulsgeber für die evangelikale Bewegung im 20. Jahrhundert. (2.) Die beiden Schriften aus den 1940er Jahren kündigten ein missionstheologisches Umdenken der evangelikalen Bewegung an; und (3.) Henrys Impulse haben an Relevanz nichts eingebüßt. Weiteres: Elmar Spohn, Aus meiner Sicht: “Zur Zeit und zur Unzeit”. Thomas Schirrmacher, Global – Mennonit – Versöhner. In memoriam et in laudem Alfred Neufeld (1955 – 2020). Lebenswerkpreis der AWM Korntal für Pfr. Eberhard Troeger Rezensionen: James Nyman, Leg los und bleib dran! Wie durch dein Bekenntnis eine Jesus-Bewegung entstehen kann, Meinersen: Frontiers Books, 2019. Wolfgang Grünstäudl und Markus Schiefer Ferrari 2012. Gestörte Lektüre – Disability als hermeneutische Leitkategorie biblischer Exegese. Stuttgart: Kohlhammer. Reihe Behinderung–Theologie–Kirche: Beiträge zu diakonisch-caritativen Disability Studies. Band 4. Benjamin T. Conner, Disabling Mission, Enabling Witness: Exploring Missiology Through the Lens of Disability Studies. Abingdon: Taylor & Francis. Tags:Carl F. Henry, Corona-Krise, nach-christliche Ära
773 1 8 _w0074452
_tEvangelische Missiologie
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