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Mit Freude lernen – ein Leben lang : Weshalb wir ein neues Verständnis vom Lernen brauchen. Sieben Thesen zu einem erweiterten Lernbegriff und eine Auswahl von Beiträgen zur Untermauerung / Gerald Hüther.

By: Material type: TextLanguage: German Series: PädagogikPublisher: Göttingen ; Bristol, CT Vandenhoeck & Ruprecht 2016Description: 225 SeitenContent type:
  • Text
Media type:
  • ohne Hilfsmittel zu benutzen
Carrier type:
ISBN:
  • 978-3-525-70182-9
Subject(s): Other classification:
  • Pl
Review: Weshalb wollen die meisten Kinder spätestens nach der ersten Klasse vom Lernen nichts mehr wissen? Weshalb nutzen Schüler, die als Baby so lustvoll die Welt zu erkunden begonnen hatten, ihre Kreativität in Schulen und Universitäten nur noch, um dem Lernen zu entfliehen oder zumindest um möglichst schnell damit fertig zu werden? Weshalb empfindet kaum ein Erwachsener das Lernen noch als Bereicherung des eigenen Lebens und als zutiefst lustvoll und beglückend? Gerald Hüthers Antwort: Weil unser Verständnis von "Lernen" nur noch historisch zu begründen ist und angesichts unseres heutigen Erkenntnisstandes in die Mülltonne gehört. Wir haben das Lernen in den engen Rahmen einzwängen lassen, der uns von den Wissensvermittlern aus den speziell zu diesem Zweck geschaffenen Einrichtungen vorgegeben wurde. Wie konnten wir vergessen, dass Lernen für uns Menschen lebensnotwendig ist? Und dass wir nicht die einzigen lernfähigen Lebewesen sind? Aber aus Fehlern können wir ja lernen. Lernen heißt nichts weniger, als lebendig zu bleiben. Und wer seine Lust am Lernen verliert, hat damit auch seine Lust am Leben verloren.
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Buch AWM Korntal Raum 2/3 Pl 15.3 Hüt (Browse shelf(Opens below)) Available 01195217

Weshalb wollen die meisten Kinder spätestens nach der ersten Klasse vom Lernen nichts mehr wissen? Weshalb nutzen Schüler, die als Baby so lustvoll die Welt zu erkunden begonnen hatten, ihre Kreativität in Schulen und Universitäten nur noch, um dem Lernen zu entfliehen oder zumindest um möglichst schnell damit fertig zu werden? Weshalb empfindet kaum ein Erwachsener das Lernen noch als Bereicherung des eigenen Lebens und als zutiefst lustvoll und beglückend? Gerald Hüthers Antwort: Weil unser Verständnis von "Lernen" nur noch historisch zu begründen ist und angesichts unseres heutigen Erkenntnisstandes in die Mülltonne gehört. Wir haben das Lernen in den engen Rahmen einzwängen lassen, der uns von den Wissensvermittlern aus den speziell zu diesem Zweck geschaffenen Einrichtungen vorgegeben wurde. Wie konnten wir vergessen, dass Lernen für uns Menschen lebensnotwendig ist? Und dass wir nicht die einzigen lernfähigen Lebewesen sind? Aber aus Fehlern können wir ja lernen. Lernen heißt nichts weniger, als lebendig zu bleiben. Und wer seine Lust am Lernen verliert, hat damit auch seine Lust am Leben verloren.

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